Fachverlag x-technik
search
 

Schließen

PDF


Volle Transparenz im Steuerstromkreis

: Siemens


Voraussetzung für einen effizienten Anlagenbetrieb ist eine zuverlässige Stromversorgung. Das Portfolio an Sitop Netzgeräten und Erweiterungsmodulen schützt in jeder Branche weltweit vor Anlagenstillstand und Produktionsausfällen.

/xtredimg/2015/Automation/Ausgabe130/8390/web/P_KT01_XX_01657P.jpg
Das neue Stromversorgungssystem Sitop PSU8600 macht die DC-Versorgung einer Maschine oder Anlage erstmals transparent.

Das neue Stromversorgungssystem Sitop PSU8600 macht die DC-Versorgung einer...

Das neue Stromversorgungssystem Sitop PSU8600 macht die DC-Versorgung einer Maschine oder Anlage erstmals transparent. Es misst Strom und Spannung jedes seiner bis zu 16 DC-Ausgänge und stellt die Werte über Ethernet bzw. Profinet dem Automatisierungssystem zur Verfügung. Das bietet neue Möglichkeiten für Diagnose, Wartung und Energiemanagement im DC-Keis.

Das Grundgerät teilt die Ausgangsspannung auf vier Abzweige á 10 A Nennstrom auf, überwacht sie auf Überlast und Kurzschluss und schaltet einen fehlerhaften Abzweig selektiv ab. Der Auslösestrom ist jeweils von 0,5 bis maximal 10 A einstellbar. Über das TIA Portal kann man je Ausgang einen Maximalstrom und einen Stromschwellwert einstellen, bei dem eine Meldung generiert wird. So lassen sich Überströme erkennen, die vom störungsfreien Betrieb abweichen. Fehler können lokalisiert und behoben werden, bevor der Verbraucher ausfällt und der Abzweig abgeschaltet wird.

Umfassende Überwachung und Diagnose im Betrieb

Die kontinuierliche Diagnose jedes Abzweigs sorgt für Transparenz der Energieflüsse im Steuerstromkreis und erlaubt dessen Einbindung in Energiemanagementsysteme. Über das Protokoll Profienergy lassen sich Abzweige abschalten, um in Pausenzeiten zusätzlich Energie zu sparen.

Die Ausgänge sind beim Einschalten des Netzteils individuell zuschaltbar: alle gleichzeitig, mit zeitlichem Versatz oder lastoptimiert, wodurch sich der Summen-Einschaltstrom
minimiert. Die Ausgänge 1 und 2 sowie 3 und 4 lassen sich parallel schalten und jeweils mit einem Ausgangsstrom bis maximal 20 A betreiben. Die Spannung an jedem Ausgang ist stufenlos einstellbar. Mit dem großen Bereich von 11 bis 28 V können leitungsbedingte Spannungsabfälle kompensiert werden. Zusätzliche Netzteile entfallen. Eingebunden in eine Automatisierungslösung, lassen sich die Ausgangsspannungen auch programmgesteuert verändern.

Einfach kompakt

Das Grundgerät Sitop PSU8600 mit 3-phasigem Weitbereichseingang 320 bis 575 V benötigt nur 125 mm Platz auf der Hutschiene. Das kompakte 40-A-Netzgerät verfügt über einen Wirkungsgrad von 94 % und liefert für 5 s/min den 1,5-fachen Nennstrom für die effiziente und zuverlässige Versorgung. Die Ethernet-/Profinet-Schnittstelle mit zwei integrierten Ports ermöglicht einen umfassenden Datentausch über Automatisierungsnetze mit Linien- oder Ringstruktur. Werden mehr als die vier im Grundgerät integrierten Ausgänge benötigt, lässt sich die Kanalanzahl über Erweiterungsmodule in Stufen von jeweils vier Ausgängen bis auf 16 erhöhen. Zur Auswahl stehen zwei Erweiterungsmodule mit 4 x 5 A oder 4 x 10 A. Diese werden einfach neben dem Grundgerät auf die Hutschiene gesetzt und über den klappbaren Stecker „System Clip Link“ verbunden. Puffermodule überbrücken Netzausfälle bis zu 600 ms bei 40 A, bei geringerem Laststrom entsprechend länger.

Komfortable und schnelle Integration

Über Ethernet/Profinet lässt sich das System ganz leicht in Automatisierungslösungen integrieren. Das Engineering erfolgt einfach und schnell im TIA Portal. Für die komfortable Einbindung in Step 7 Anwenderprogramme gibt es vorgefertigte Funktionsbausteine, für die Programmierung in Step 7 V5 eine kostenfreie GSD-Datei, ebenso ein HSP
für das TIA Portal V13. Hinzu kommen maßgeschneiderte PSu-Faceplates für das Bedienen und Beobachten mit Simatic Panels und Simatic WinCC. Das reduziert den Engineering-Aufwand, spart Zeit und damit Kosten.

Gemeldet werden die Auslastung und Übertemperatur des Gesamtsystems sowie die Betriebszustände aller Ausgänge. Dazu kommen Informationen zu Netz- und Phasenausfällen. Alle lassen sich über die Simatic S7 auswerten und in WinCC visualisieren. Ein integrierter Webserver dient der Visualisierung aus der Ferne.

www.siemens.de/sitop-psu8600


Zum Firmenprofil >>



QR code

Special Automation aus der Cloud

cloud.JPG Immer mehr Teile der industriellen Automatisierung sollen in die Cloud verlegt werden. Nicht nur die in rapide steigenden Mengen generierten Daten, sondern neben Auswerte-, Überwachungs- und Kontrollmechanismen auch Steuerungs-, Regelungs- und sogar Safety-Algorithmen. Wozu eigentlich? Was lässt sich vernünftig in die Cloud verlegen? Was sollte man dabei beachten? Und was ist das überhaupt, die Cloud?
mehr lesen >>

Im Gespräch

/xtredimg/2018/Automation/Ausgabe222/15861/web/F_Press_MRK_trade_fair_model_0037_cold1_2016_04.jpgKräftemessen auf der Intertool
In der ISO/TS 15066 ist von maximal zulässigen Kräften bei MRK-Anwendungen die Rede. Aber was steckt tatsächlich hinter den von dieser Technischen Spezifikation vorgegebenen biomechanischen Grenzwerten? Um ein bisschen ein Gefühl dafür zu bekommen, was da verlangt wird, lädt Pilz auf der diesjährigen Intertool zum selber Austesten ein. Was die Firma Pilz bei diesem Thema zum Experten macht und worauf es bei der Umsetzung einer normgerechten Mensch-Roboter-Kollaboration ganz allgemein ankommt, verrät der Certified Machinery Safety Expert Ing. Bernhard Buchinger, der bei Pilz als Senior Manager Consulting Services tätig ist. Das Gespräch führte Sandra Winter, x-technik
Interview lesen >>

Newsletter abonnieren