Fachverlag x-technik
search
 

Schließen

PDF


Smarte Greifer für nächste Evolutionsstufe

: Schunk


Auf der SPS IPC Drives erlaubt Schunk einen Blick auf die Zukunft der Greiftechnik. Nach der Elektrifizierung des Greifers definieren die Themen Smart Gripping, 24 V-Technologie und die Fähigkeit zur Kollaboration mit dem Menschen die nächste Stufe der Evolution. Sie bilden die Basis für intelligente Handhabungsszenarien in der Fabrik der Zukunft.

/xtredimg/2017/Automation/Ausgabe193/14471/web/1710-SCHUNK-EGL-Profinet-Monitoring.jpg
Der intelligente Schunk EGL erfasst beim Smart Gripping prozessintegriert in Echtzeit und ohne Einsatz externer Sensoren Angaben zur Bauteilgröße, dessen Beschaffenheit und Zustand. Die Informationen stehen weltweit über Cloud-Plattformen und andere Datenbanken zur Verfügung.

Der intelligente Schunk EGL erfasst beim Smart Gripping prozessintegriert in...

„Der Greifer von morgen muss intelligent, konnektiv und sensitiv sein“, betont Dr. Markus Klaiber, Technischer Geschäftsführer/CTO bei Schunk in Lauffen am Neckar. Wie das konkret aussieht, zeigt Schunk am Beispiel eines Hochgeschwindigkeits-Nutzentrennsystems seines Tochterunternehmens Schunk Electronic Solutions. In der Pilotanwendung nutzt ein intelligenter EGL Parallelgreifer mit PROFINET-Schnittstelle und integrierter Sensorik seine exponierte Position „closest-to-the-part“, um während des Handlings autonom die Größe und Elastizität von Leiterplatten zu prüfen und Gut/Schlecht-Entscheidungen zu treffen. Die gemessenen Daten und daraus abgeleiteten Informationen leitet er zur Prozessteuerung an die Anlagen-Zellsteuerung weiter. Zudem können die Daten auf Cloud-Plattformen oder Datenbanksystemen abgelegt und über ein Analyse-Tool ausgewertet werden.

24V-Technologie in der Montageautomation

Ein zweites großes Thema treibt die Greifer-Schmiede aus Lauffen am Neckar kräftig voran: Mit seinem 24 V-Baukasten für die Montageautomation sieht sich Schunk als Vorreiter einer Technologie, die neben Pneumatiknetzen und Netzen >400 V zu einer dritten starken Säule im Bereich der Montageautomation heranwachsen soll. „Anlagen mit 24 V-Technologie bieten große Vorteile in punkto Flexibilität, Produktivität und Effizienz. Zusätzlich reduzieren sie den Inbetriebnahmeaufwand und den Geräuschpegel“, verweist Markus Klaiber auf die Vorteile und ist überzeugt: „Die 24V-Technologie wird in den kommenden Jahren zu einem neuen Standard in der Montageautomation.“

Von einfach bis intelligent

Den
dritten Messeschwerpunkt bilden schließlich die kollaborierenden Greifer der Co-act Reihe. „Neben dem Flaggschiff Co-act Greifer JL1, der als Technologieträger mit integrierter Intelligenz und sensorischer Aura das Maximum des gegenwärtig technisch Machbaren definiert, wird sich der Blick der Messebesucher vor allem auf den EGP-C richten, den weltweit ersten zertifizierten Industriegreifer für den kollaborierenden Betrieb“, so Klaiber.

Der intelligente Schunk EGL erfasst beim Smart Gripping prozessintegriert in Echtzeit und ohne Einsatz externer Sensoren Angaben zur Bauteilgröße, dessen Beschaffenheit und Zustand. Die Informationen stehen weltweit über Cloud-Plattformen und andere Datenbanken zur Verfügung.
Mit seinem 24V-Baukasten setzt Schunk neue Maßstäbe in der Montageautomation.
Beim Smart Gripping erkennt der Schunk EGL Prallelgreifer im inneren Regelkreis ein defektes Bauteil direkt beim Greifen.


Zum Firmenprofil >>



QR code

Special Automation aus der Cloud

cloud.JPG Immer mehr Teile der industriellen Automatisierung sollen in die Cloud verlegt werden. Nicht nur die in rapide steigenden Mengen generierten Daten, sondern neben Auswerte-, Überwachungs- und Kontrollmechanismen auch Steuerungs-, Regelungs- und sogar Safety-Algorithmen. Wozu eigentlich? Was lässt sich vernünftig in die Cloud verlegen? Was sollte man dabei beachten? Und was ist das überhaupt, die Cloud?
mehr lesen >>

Im Gespräch

/xtredimg/2017/Automation/Ausgabe195/14665/web/a_Siemens_TIA_V15.jpgIndustrial Security Appliances im digitalisierten Umfeld
Die Verschmelzung der virtuellen und realen Produktionswelt fordert ein weitreichendes Portfolio auf sämtlichen Ebenen der Automatisierungspyramide wie auch in deren Anbindung an das Internet of Things. Eine wesentliche Voraussetzung dafür spielen sichere Verbindungen vom Entwicklungs- und Produktionsfloor bis hin zu einer sicheren Datenhaltung im Netz. Siemens bietet mit seinem Digital Enterprise Portfolio die technischen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Umsetzung von Industrie 4.0 und präsentierte auf der Messe SPS IPC Drives in Nürnberg dahingehend seine jüngsten Innovationen wie auch deren sichere Realisierung. Manfred Brandstetter, Leiter der Business Unit Factory Automation bei Siemens Österreich, erläuterte dazu die Details im Gespräch mit x-technik. Von Luzia Haunschmidt, x-technik
Interview lesen >>

Newsletter abonnieren