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Schneider Electric´s Technology Days

: Schneider Electric


Hoch her ging es bei den alljährlich stattfindenden Schneider Electric- Technologietagen am 5. und 6. Mai 2009, die diesmal zwischen Weinbergen im niederösterreichischen Krems statt fanden. 120 interessierte Teilnehmer fanden sich ein und informierten sich über neueste Innovationen von Schneider Electric.

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DI Dr. Matthias Bölke, GF von Schneider Electric Österreich (links) mit Extremssportler Wolfgang Fasching, Gewinner des „Race Across Amerika“.

DI Dr. Matthias Bölke, GF von Schneider Electric Österreich (links) mit Extremssportler...

„Make the most of your energy!“ war die zentrale Aussage der Technology Days von Schneider Electric. Dieser Slogan wurde in sämtlichen Foren der beiden Veranstaltungstage thematisch bearbeitet – im Industrie- ebenso wie etwa im Wasserbereich.

Wachstumsfeld Energie

Für das Jahr 2050 wird der doppelte Energiebedarf von heute prognostiziert. Schneider Electric widmet sich daher intensiv den Problemfeldern „saubere wie auch effiziente Energie“ und punktet hier durch etliche Produktneuerwerbungen, welche teilweise in den letzten Jahren akquiriert werden konnten. Geht es in diesem Bereich um Messtechnik, energieeffiziente Geräte, Automatisieren oder Überwachen – die Produkte von Schneider Electric ermöglichen beispielsweise wirtschaftlichste Betreibung von Kläranlage oder auch wirkungsvolle Energieeinsparung bei Antrieben z. B. im OEM-Bereich.

Vorrang Sicherheit

Aber auch dem Umstieg in der Sicherheitstechnik von der alten Maschinenrichtlinie auf die nun bis Ende dieses Jahres umzusetzenden neuen Richtlinien wurde entsprechend Raum bei Schneider Electric´s Technology Days gegeben. Klarerweise war hier das Interesse der OEMs entsprechend groß. Gibt es doch hinsichtlich der Risikobewertung und der dafür neu einzusetzenden Techniken viele offene Fragen zu beantworten. Ing. Günter Gallai, zertifizierter Risikomanager
der TÜV-Akademie, konnte dabei etliche Unklarheiten seitens der Teilnehmer klären und gleichzeitig so manche Lösung mittels Schneider Electric Produkten aufzeigen. Bietet doch das Unternehmen schon längstens ein durchgängiges Angebot in dieser Hinsicht - sei es mittels integrierter Sicherheitstechnik wie beispielsweise in den Antrieben und Steuerungen, oder auch im Komponentengeschäft.

Happy Birthday Modicon

Einen Grund zum Feiern gab es ebenfalls, Schneider Electric´s SPS – die Modicon – wurde vor 40 Jahren von Dick Morley in seiner Werkstatt sozusagen aus der Taufe gehoben. Die vormals kühlschrankgroße programmierbare Steuerung hatte einen Speicher von nur 125 Vier-Bit-Worten. Sukzessive steigerte Morley den Speicher auf 1K, dann auf 2K bis auf 3K. Ab 1968 war die Modicon 084 offiziell erhältlich. Allerdings konnte mit dieser noch nicht der gewünschte Durchbruch bei den Maschinenherstellern erreicht werden. Erst das Nachfolgermodell 184 brachte Dick Morley den Ruf eines erfolgreichen SPS-Pioniers ein. Aber wie kam von Morley´s Unternehmen die SPS 184 zu Schneider Electric? „Verursacher“ war in den 80iger Jahren die AEG, die das Unternehmen Modicon und somit die SPS Modicon übernahmen. 1998 wurde die AEG in den französischen Konzern Schneider Electric eingegliedert. Seit dem gehört der Pionier Modicon zum Produktportfolio des weltweit tätigen Automatisierungsanbieters.

Den letzten Stand der SPS-Entwicklung bei Schneider Electric stellt die speicherprogrammierbare Steuerung M340 dar. Sie ist ein Bündel aus Leistung und Innovation mit ihren kompakten Abmessungen, leistungsstarken Prozessoren, einem wartungsfreien 4 MB Speicher, ihrer Motionsfähigkeit, standardmäßigen Modbus-, Ethernet- und CANopen Kommunikationsvariablen und vielen weiteren Vorzügen mehr.
Entertainment &
Ausklang

Schlussendlich wurde natürlich auch etwas für die Sinne geboten: Energieexperte DI Peter Sattler nahm sich den Leitgedanken der Veranstaltung zu Herzen und vermittelte auf kabarettistische Art und Weise seine Ansichten zum Thema Energie dem Publikum.

Extremsportler Wolfgang Fasching, Gewinner des „Race Across Amerika“, fand mit seinem Motivationsbeitrag „Du schaffst was du willst“ großen Anklang und die abendliche Donauschifffahrt mit köstlichem Dinner förderte den ausgiebigen Austausch zwischen den Teilnehmern bis zu den Morgenstunden.


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Special Automation aus der Cloud

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Im Gespräch

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In der ISO/TS 15066 ist von maximal zulässigen Kräften bei MRK-Anwendungen die Rede. Aber was steckt tatsächlich hinter den von dieser Technischen Spezifikation vorgegebenen biomechanischen Grenzwerten? Um ein bisschen ein Gefühl dafür zu bekommen, was da verlangt wird, lädt Pilz auf der diesjährigen Intertool zum selber Austesten ein. Was die Firma Pilz bei diesem Thema zum Experten macht und worauf es bei der Umsetzung einer normgerechten Mensch-Roboter-Kollaboration ganz allgemein ankommt, verrät der Certified Machinery Safety Expert Ing. Bernhard Buchinger, der bei Pilz als Senior Manager Consulting Services tätig ist. Das Gespräch führte Sandra Winter, x-technik
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