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Schilderwald selbst gemacht

: GOGATEC GmbH


Mit einem handlichen System für den digitalen Schilderdruck können Hersteller technischer Anlagen jetzt sämtliche Hinweistafeln direkt vor Ort kostengünstig selbst drucken – zu sehen und zu testen auf dem GOGATEC-Messestand der vienna-tec.

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Das neue Printsystem besteht aus Drucker, Software, einer thermohärtenden Tinte und einem Trocknerofen in der Größe einer Mikrowelle.

Das neue Printsystem besteht aus Drucker, Software, einer thermohärtenden Tinte...

Die Anforderungen, welche Schilder wo benötigt werden, was wie beschrieben oder markiert werden soll, füllt kilometerlange Memos. Das Spektrum reicht von Texttafeln und Kommandoschildern für die Bedienung der Anlagen über Kabelschilder und Systemanhänger mit Geräteinformationen bis hin zu Typen- und Positionsschildern für Hydraulikkomponenten.

Doch im Anlagenbau sind Änderungen bis zum Schluss keine Seltenheit – mal kommt ein Hinweis hinzu, mal wird einer nicht mehr benötigt. Die Folgen sind hohe Bestellaufkommen, Stehzeiten vor der Übergabe und unnötig erworbene, nicht anderweitig verwendbare Restmengen.

Das Printsystem – vom Metall bis zur flexiblen Folie

Mit einem neuen Digitaldrucksystem können die gewünschten Schilder jetzt selbst, stückzahlengenau und zum richtigen Zeitpunkt produziert werden. Man ist nicht mehr gezwungen, Schilder vorab zu bestellen, sondern kann alle baulichen Änderungen abwarten, bis der konkrete Auslieferungszustand einer Anlage feststeht. Erst dann erfolgt die Fertigung der Schilder in der Produktionshalle – oder oft auch erst direkt beim Kunden bzw. direkt auf der Baustelle.

Eine innovative Kennzeichnungstechnik, die von PrintoLUX entwickelt wurde und in Österreich von GOGATEC vertrieben wird, macht dies möglich. Das neue Druckverfahren basiert auf einem digitalen System, das Metalle, Kunststoffe und Folien dauerhaft und in Farbe bedruckt. Das Verfahren ist umweltfreundlich, da die
Spezialtinte wasserbasiert und lösungsmittelfrei ist. Eine weitere Besonderheit der Tinte ist, dass sie nach dem Aushärten extrem beständig ist. Die Schilder werden weder durch Hitze, Stäube, Öle, heiße Dämpfe oder Aceton unlesbar. Auch in praktischen Tests, bei denen die Schilder einem scharfen Reiniger (Verdünnverhältnis 20:1) ausgesetzt wurden, hält die Farbe der unverdünnten Lösung stand.

Das Printsystem besteht aus einem Drucker in der Größe eines üblichen Bürodruckers, Software, einer thermohärtenden Tinte und einem Trocknerofen in der Größe einer Mikrowelle. Dazu werden Schilderrohlinge in beliebigen Formen zum Aufkleben oder Anschrauben geliefert.

Auch die Bedienung ist laut Hersteller einfach und benötigt kein Fachpersonal: die Schildertexte in einer Excel-Liste erfassen – Texte von der Druckersoftware einlesen lassen – drucken. Nach dem Druck kommt der Bogen oder das Gehäuse wenige Minuten in den Ofen wo die Tinte aushärtet.

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