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Präzise Netzwerkdiagnose

: Indu-Sol GmbH


Die Praxis zeigt: Das bloße Funktionieren einer Maschine oder Anlage sagt noch nichts über die Stabilität des Profibus-Netzwerks aus. Demnach gilt es die Qualität des Kommunikationsbusses zyklisch zu prüfen – oder noch besser, permanent zu überwachen. Wichtig ist dabei eine ganzheitliche Betrachtung der Anlage. Nur dann lässt sich laut Indu-Sol – in Österreich vertreten durch EFW – langfristig das von allen angestrebte Ziel einer hohen Verfügbarkeit und größtmöglicher Effizienz erreichen.

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Das Diagnosegerät PROFIBUS-INspektor NT gestattet eine umfangreiche Online-Analyse aller qualitätsrelevanten Ereignisse wie z. B. Fehlertelegramme, Wiederholtelegramme, Gerätediagnose-Daten, Neuanläufe und Buszykluszeit.

Das Diagnosegerät PROFIBUS-INspektor NT gestattet eine umfangreiche Online-Analyse...

Unabhängig von der Wahl des Kommunikationsbusses gilt für die Anlagenplanung eines: Nur ein zuverlässiges Netzwerk ist ein gutes Netzwerk. Geplant werden muss aber mit ausreichenden Reserven, damit der Kommunikationsbus nicht schon von Anfang an „aus dem letzten Loch“ pfeift. Neben der Funktion ist es auch wichtig, die Überschaubarkeit und somit die Anforderungen von Wartung und Instandhaltung bei der Netzwerkstrukturplanung mitzubedenken. So sollte man sich beispielsweise von Anfang an einschränken, was die Teilnehmeranzahl pro Segment und Leitungslängen betrifft, die Übertragungsrate nicht nach Möglichkeit sondern nach Erfordernis festlegen und Qualitätskriterien für die Abnahme definieren. Konzipiert man dann noch ein Monitoring-System, welches in eigenen Spezifikationen festgeschrieben wird, wird man mit längerer Lebensdauer und größerer Produktionssicherheit belohnt.

Vorbeugen statt heilen

Die Zuverlässigkeit des Feldbusses als „Hauptschlagader des Automatisierungssystems“ gilt es permanent zu überwachen. Denn auch ein Kommunikationsbus ist nicht „unsterblich“, sondern altert und verschleißt. Um einen Fehler mittelfristig zu beseitigen, muss man ihn allerdings zuerst einmal finden. Dazu braucht es die passenden Diagnosewerkzeuge. Indu-Sol bietet eine komplette aus Hard- und Software bestehende Systemlösung für eine permanente Netzwerküberwachung. Dabei überwacht der PROFIBUS-INspektor NT als passives Diagnosegerät den gesamten Datenverkehr im Bus. Qualitätsrelevante Ereignisse wie Fehlertelegramme, Telegrammwiederholungen, Geräteausfälle, Geräteneuanläufe und Buszykluszeiten werden teilnehmerbezogen analysiert, bewertet und gespeichert. Als platzsparende Variante bietet das modular aufgebaute INBLOX-System Repeater-
und Diagnosefunktion für jede denkbare Anlagenstruktur im Profibus.

Die zentrale Netzwerküberwachungssoftware PROmanage® NT führt die Daten aller INspektoren bzw. von INBLOX zusammen und bietet zahlreiche Konfigurationsmöglichkeiten. Sie wird samt Datenbank auf einem zentralen Rechner installiert und speichert die gesammelten Diagnosedaten minutengenau bis zu einem Jahr in die Vergangenheit. Eine übersichtliche Chronik zeigt den „Gesundheitszustand“ des gesamten Feldbus-Netzwerkes auf einen Blick.

Halle DC, Stand 120A

Das Diagnosegerät PROFIBUS-INspektor NT gestattet eine umfangreiche Online-Analyse aller qualitätsrelevanten Ereignisse wie z. B. Fehlertelegramme, Wiederholtelegramme, Gerätediagnose-Daten, Neuanläufe und Buszykluszeit.
Netzwerkzustand auf einen Blick: Die Chronik der Netzwerkmanagementsoftware PROmanage NT.
Das „Baukastensystem“ INBLOX lässt sich dank verschiedener Module an die Anlagenstruktur anpassen und ermöglicht sogar den Aufbau einer Sternstruktur.


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cloud.JPG Immer mehr Teile der industriellen Automatisierung sollen in die Cloud verlegt werden. Nicht nur die in rapide steigenden Mengen generierten Daten, sondern neben Auswerte-, Überwachungs- und Kontrollmechanismen auch Steuerungs-, Regelungs- und sogar Safety-Algorithmen. Wozu eigentlich? Was lässt sich vernünftig in die Cloud verlegen? Was sollte man dabei beachten? Und was ist das überhaupt, die Cloud?
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Im Gespräch

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