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New Generation of Robots

: x-technik


Auf der AUTOMATICA, vom 21. bis 24. Juni in München, gehen erstmals in diesem Jahr alle renommierten Robotik-Hersteller mit Innovationen auf breiter Front an den Start. Vorbei die Zeiten, als sich Fortschritt über Detailverbesserungen definierte. Dieses Mal läuten Lösungen, die neuen Ansätzen wie der Mensch-Roboter-Kollaboration (MRK) und Industrie 4.0 gerecht werden, ein neues Zeitalter der Automation ein.

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Das Robotik-Geschäft rund um den Globus boomt. Der Weltroboterverband IFR vermeldet im Bereich Industrie-Roboter mit 8 % einen globalen Absatzrekord für 2015. Die Zahl der weltweit verkauften Industrie-Roboter hat damit erstmals die Marke von rund 240.000 Einheiten erreicht.

MRK: Neue Roboter-Generation ist marktreif

Kollaborierende Roboter ebnen mittelständischen Betrieben einen revolutionären neuen Weg, ihre Fertigung auf technisches Spitzenniveau zu automatisieren und damit kostensparend die eigene Wettbewerbsposition zu sichern. Bei der Entwicklung ihrer kollaborativen Roboter gehen die Hersteller unterschiedliche Wege. Während die eine Fraktion, darunter ABB, Kuka, Universal Robots, Yaskawa und Co. auf Spezialmaschinen für die MRK setzt, qualifizieren Stäubli und Fanuc ihre Standardroboter für MRK-Anwendungen. Auf der Messe sind alle namhaften Roboterhersteller vertreten, was den direkten Vergleich dieser Lösungsansätze ermöglicht.

Komplette Bandbreite der Automation

Passend zu den aktuellen Anforderungen des digitalen Produktionszeitalters zeigt das Fraunhofer IPA verschiedene Exponate aus den Bereichen Mensch am Arbeitsplatz, Produkt und Automatisierung sowie IT-Infrastruktur und Vernetzung und führt damit den Mehrwert einer im Sinne von Industrie 4.0 ausgerichteten Produktion vor.

Neben den Trendthemen bildet die AUTOMATICA aber auch die ganze Welt der klassischen Robotik vom Visionsensor über die Punktschweißzange bis hin zum Schwerlastroboter ab. So gelingt es auch Anbietern
und Systemintegratoren der Bildverarbeitungsbranche immer wieder, mit zukunftsweisenden Entwicklungen zur Realisierung neuer Automatisierungskonzepte beizutragen. Viele Automatisierungsprojekte lassen sich ohne Visionsysteme schlicht nicht realisieren. Das fängt bei einfachen Aufgaben wie Lesen von Barcodes oder Data Matrix Codes an, geht über Standardaufgaben wie Sortieren von Keksen oder Pralinen in der Lebensmittelindustrie und endet bei hochkomplexen Bildverarbeitungsaufgaben in der Automobilindustrie. Das Zauberwort hierfür lautet Smart Kamera. Denn diese nehmen nicht nur Bilder auf, sondern werten sie dank integrierter Prozessoreinheit zur Datenverarbeitung auch gleich selbst aus. Der PC wird damit überflüssig. Die Neuentwicklungen auf diesem Sektor überzeugen bei kompakter Bauweise mit deutlich gestiegener Performance.

IT2I: Die neue embedded Messe zur Digitalisierung der Produktion

Nach der erfolgreichen Premiere des Themenbereichs „Industrie 4.0 in der Praxis“ auf der AUTOMATICA 2014 bindet die Messe heuer das neuentwickelte Messekonzept „IT2Industry“ ein. Hierbei handelt es sich um die Fachmesse und Open Conference für intelligente, digital vernetzte Arbeitswelten. In Halle A5 präsentieren über 40 Aussteller Lösungen und Services zum industriellen Internet der Dinge und stellen in der Konferenz Best-Practice Beispiele vor.


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Fachmessen, Automatica

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Special Automation aus der Cloud

cloud.JPG Immer mehr Teile der industriellen Automatisierung sollen in die Cloud verlegt werden. Nicht nur die in rapide steigenden Mengen generierten Daten, sondern neben Auswerte-, Überwachungs- und Kontrollmechanismen auch Steuerungs-, Regelungs- und sogar Safety-Algorithmen. Wozu eigentlich? Was lässt sich vernünftig in die Cloud verlegen? Was sollte man dabei beachten? Und was ist das überhaupt, die Cloud?
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/xtredimg/2017/Automation/Ausgabe193/12700/web/Genesysplus_PR_.jpgNeue Maßstäbe auf dem Markt der Stromversorgungen
Industrie 4.0 und die damit einhergehende Vernetzung von Fabriken bringt auch den Markt für Laborstromversorgungen in Bewegung – es gilt nämlich auch hier, dafür die entsprechenden Produkte zu kreieren. Modular verwendbar in vielen Anwendungsszenarien, Plug & Play-Eigenschaften, kompakte Baugrößen, Skalierbarkeit und vieles mehr wünschen sich die Anwender. x-technik hat dazu bei Bernhard Kluschat, Business Development Manager bei TDK-Lambda Germany GmbH, die neuesten Entwicklungen abgefragt und brandneue Infos zur Laborstromversorgung der jüngsten Generation aus dem Hause TDK erhalten. Von Luzia Haunschmidt, x-technik
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