Fachverlag x-technik
search
 

Schließen

PDF


Neues Energieeffizienzgesetz

: Festo


Das Wissen über das Energieeffizienzgesetz ist laut Festo-Gallup-Umfrage bei Industrieunternehmen gering. Die nachhaltigen Kosteneinsparungen, die sich daraus für Betriebe ergeben können, werden unterschätzt. Dabei lassen sich durch eine Optimierung auf Hallen- und Anlagenebene laut Festo-Untersuchungen bis zu 60 % der Energiekosten einsparen.

/xtredimg/2014/Automation/Ausgabe91/5315/web/Grafik_1.jpg
Ergebnisse aus der Festo-Gallup Umfrage zum Thema Energieeffizienz in österreichischen Industrie-Unternehmen.

Ergebnisse aus der Festo-Gallup Umfrage zum Thema Energieeffizienz in österreichischen...

Das vom österreichischen Nationalrat beschlossene Bundes-Energieeffizienzgesetz ist „Ein Gesetz, das aufgrund der EU-Vorgaben zu erwarten war", erklärt Rainer Ostermann, Country Manager des Industrieunternehmens Festo. "Wir haben uns schon seit einiger Zeit darauf eingestellt und bieten unseren Kunden als Dienstleistung ein komplettes Energy Saving Service“

In einer von Festo im Vorjahr in Auftrag gegebenen Gallup-Umfrage zeigte sich, dass nur jeder Dritte der Befragten die EU-Richtlinie kennt. Davon können 38 % die Auswirkungen auf ihr Unternehmen nicht abschätzen. Andererseits arbeitet rund die Hälfte der Befragten bereits heute mit Energiekennzahlen, die sie jedoch zu 47 % nicht nutzen.

Energieeffizienz per Gesetz

Das Bundes-Energieeffizienzgesetz soll Energieversorger, Großunternehmer und Bundesstellen dazu bewegen, den Energieverbrauch bis zum Jahr 2020 bei 1.050 Petajoule zu stabilisieren. Energieversorger müssen künftig jährlich Maßnahmen zur Energieverbrauchseinsparung um 0,6 % nachweisen. Die in ursprünglichen Varianten des Gesetzes vorgesehenen Belastungen auch für produzierende Unternehmen konnten mit der vom Nationalrat beschlossenen Umsetzung in erster Linie als Verpflichtung für Energielieferanten und Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern zumindest für KMUs begrenzt werden. In weiterer Folge werden jedoch auch sie von den zu setzenden Maßnahmen betroffen sein.

Energiesparen in der Produktion

Vor allem in der Produktion sieht Festo viel Energieeinsparungspotenzial.
„Abgesehen vom Umweltgedanken lassen sich durch eine Optimierung auf Hallen- und Anlagenebene bis zu 60 % der Energiekosten einsparen“, so Rainer Ostermann. "Als positiver Nebeneffekt der Maßnahmen verringert sich zudem meist die Wartungsintensität." Geht es z. B. um Druckluft, so müssen alle Bereiche von der Erzeugung über die Aufbereitung und Verteilung bis hin zu den Anwendungen in die Betrachtungen und die Auswahl der anschließenden Maßnahmen einbezogen werden. Dazu braucht es professionelle Analyse- und Umsetzungskompetenz.

Festo empfiehlt 12 Maßnahmen

Auch wenn eine generelle Aussage, welche Energieeffizienz-Maßnahme für welchen Betrieb sinnvoll ist, nicht möglich ist, kann mit Hilfe der von Festo erstellten Checkliste ein Schnellcheck erfolgen. Sie fasst 12 hilfreiche Energieeffizienzmaßnahmen zusammen, die sich für alle Druckluftanlagen, aber auch für Anlagen mit elektrischem Antrieb umsetzen lassen bzw. zumindest überprüft werden sollten. Zu finden sind diese Maßnahmen unter www.festo.at/energieeffizienz.

Ergebnisse aus der Festo-Gallup Umfrage zum Thema Energieeffizienz in österreichischen Industrie-Unternehmen.
Hohes Einsparungspotenzial bei Energiekosten - ein Beispiel aus der Praxis.



Zum Firmenprofil >>


Bericht in folgender Kategorie:
Energie & Umwelttechnik

QR code

Special Automation aus der Cloud

cloud.JPG Immer mehr Teile der industriellen Automatisierung sollen in die Cloud verlegt werden. Nicht nur die in rapide steigenden Mengen generierten Daten, sondern neben Auswerte-, Überwachungs- und Kontrollmechanismen auch Steuerungs-, Regelungs- und sogar Safety-Algorithmen. Wozu eigentlich? Was lässt sich vernünftig in die Cloud verlegen? Was sollte man dabei beachten? Und was ist das überhaupt, die Cloud?
mehr lesen >>

Im Gespräch

/xtredimg/2018/Automation/Ausgabe222/15861/web/F_Press_MRK_trade_fair_model_0037_cold1_2016_04.jpgKräftemessen auf der Intertool
In der ISO/TS 15066 ist von maximal zulässigen Kräften bei MRK-Anwendungen die Rede. Aber was steckt tatsächlich hinter den von dieser Technischen Spezifikation vorgegebenen biomechanischen Grenzwerten? Um ein bisschen ein Gefühl dafür zu bekommen, was da verlangt wird, lädt Pilz auf der diesjährigen Intertool zum selber Austesten ein. Was die Firma Pilz bei diesem Thema zum Experten macht und worauf es bei der Umsetzung einer normgerechten Mensch-Roboter-Kollaboration ganz allgemein ankommt, verrät der Certified Machinery Safety Expert Ing. Bernhard Buchinger, der bei Pilz als Senior Manager Consulting Services tätig ist. Das Gespräch führte Sandra Winter, x-technik
Interview lesen >>

Newsletter abonnieren