Fachverlag x-technik
search
 

Schließen

PDF


MICO+ verbessert die Energiebilanz

: Murrelektronik


MICO ist ein intelligentes Stromverteilungssystem für den 24VDC Bereich. Es überwacht Ausgangsströme und der vom Fehler betroffene Ausgangskanal wird zielgerichtet und innerhalb kürzester Zeit abgeschaltet. MICO+, das neueste Mitglied der MICO-Familie, trägt nun zusätzlich zur Verbesserung der Energiebilanz bei.

/xtredimg/2014/Automation/Ausgabe89/5332/web/MICOplus.jpg
MICO+ ist das neueste Mitglied der Murrelektronik MICO-Familie und trägt nun ganz erheblich zur Verbesserung der Energiebilanz bei.

MICO+ ist das neueste Mitglied der Murrelektronik MICO-Familie und trägt nun...

Wenn Verbraucher eingeschaltet sind, dann benötigen sie Energie. Oft fließt aber bereits Strom, obwohl keine produktive Tätigkeit verrichtet wird – beispielsweise in Pausenzeiten: Ca. 60 % der Energie werden als Stand-By-Leistung verbraucht, da Pumpen laufen, Anzeigen leuchten, Verbraucher sich erwärmen etc.

Mit MICO+ werden Maschinenteile, die für den aktuellen Produktionsprozess nicht benötigt werden, zielgerichtet abgeschaltet. Ein Beispiel: Förderbänder, die nicht rund um die Uhr laufen und nur gelegentlich Teile transportieren. Ein Signal von der Steuerung genügt, um sie in den Ruhestand zu versetzen. Das spart Energie und das senkt die Kosten. Wird der Maschinenteil wieder benötigt, kann er über MICO+ genauso flink wieder aktiv geschaltet werden.

Die optische 90 %-Frühwarnung von MICO ist ein Hilfsmittel bei der Inbetriebnahme von Maschinen und Anlangen. Sind Kanäle im Grenzbereich, dann blinkt die LED. Oft erhöht sich der Strombedarf auch im laufenden Betrieb – z. B. weil Ventile und Motoren verschleißen. Deshalb gibt es bei MICO+ die 90 %-Frühwarnung nun zusätzlich als digitales Signal. Dieses wird an die Steuerung übertragen, die Alarm schlägt – und es können frühzeitig die richtigen Gegenmaßnahmen gestartet werden.

Pro Kanal stehen bei MICO+ nun zwei Anschlussmöglichkeiten zur Verfügung. Damit können doppelt so viele Verbraucher angeschlossen werden wie an den bisherigen Lösungen. Aber auch Features wie die Einzelkanalüberwachung lassen sich nun einfach realisieren: Ein Draht geht zum Verbraucher, der
andere auf den Steuerungseingang – leichter geht es kaum.

Bei allen Geräten lässt sich der zu überwachende maximale Ausgangsstrom mittels eines Drehschalters kanalgenau und rastend einstellen. Je nach MICO-Version stehen Geräte mit den Strombereichen 1…4A, 1…6A und 4…10A zur Verfügung.

Damit verringert MICO die Variantenvielfalt im Lager: nur noch eine Variante ist nötig statt vier verschiedener Leitungsschutzschalter. Somit werden Lagerkosten erheblich reduziert. Die Abdeckklappe über den Drehschaltern, die zur Strombereichseinstellung dienen, lässt sich verschließen und plombieren. So wird Manipulation bereits bei der Inbetriebnahme ausgeschlossen.


Zum Firmenprofil >>



QR code

Special Automation aus der Cloud

cloud.JPG Immer mehr Teile der industriellen Automatisierung sollen in die Cloud verlegt werden. Nicht nur die in rapide steigenden Mengen generierten Daten, sondern neben Auswerte-, Überwachungs- und Kontrollmechanismen auch Steuerungs-, Regelungs- und sogar Safety-Algorithmen. Wozu eigentlich? Was lässt sich vernünftig in die Cloud verlegen? Was sollte man dabei beachten? Und was ist das überhaupt, die Cloud?
mehr lesen >>

Im Gespräch

/xtredimg/2018/Automation/Ausgabe222/15861/web/F_Press_MRK_trade_fair_model_0037_cold1_2016_04.jpgKräftemessen auf der Intertool
In der ISO/TS 15066 ist von maximal zulässigen Kräften bei MRK-Anwendungen die Rede. Aber was steckt tatsächlich hinter den von dieser Technischen Spezifikation vorgegebenen biomechanischen Grenzwerten? Um ein bisschen ein Gefühl dafür zu bekommen, was da verlangt wird, lädt Pilz auf der diesjährigen Intertool zum selber Austesten ein. Was die Firma Pilz bei diesem Thema zum Experten macht und worauf es bei der Umsetzung einer normgerechten Mensch-Roboter-Kollaboration ganz allgemein ankommt, verrät der Certified Machinery Safety Expert Ing. Bernhard Buchinger, der bei Pilz als Senior Manager Consulting Services tätig ist. Das Gespräch führte Sandra Winter, x-technik
Interview lesen >>

Newsletter abonnieren