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Kontinuierliche Leistungsüberwachung

: Weidmüller


„Mit Transclinic xi+“ bringt Weidmüller eine Geräteserie auf den Markt, mit der eine permanente Leistungsüberwachung von PV Anlagen möglich ist. Erst mit diesen Informationen über den Betriebszustand der Anlage ist eine effiziente Energiegewinnung für den Anlagenbetreiber in Sicht.

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Kontinuierliche Leistungsüberwachung von Photovoltaikanlagen. Detail 1: Spannungsmessung von bis zu 1.000 VDC. Zusammen mit den Stringströmen lässt sich so die generierte Leistung der Photovoltaikanlage berechnen. Detail 2: Zur Erzielung einer hohen Linearität erfolgt die Messung des Stringstroms mit präzisen Shunt-Widerständen.

Kontinuierliche Leistungsüberwachung von Photovoltaikanlagen. Detail 1: Spannungsmessung...

Die von Weidmüller entwickelte Geräteserie „Transclinic xi+“ ermittelt fortwährend den Strom von einzelnen Strings oder String-Gruppen sowie die Spannung in einer Photovoltaikanlage und ermöglicht so eine äußerst detaillierte Überwachung. Ertragsmindernde Beeinträchtigungen lassen sich unverzüglich feststellen und beseitigen. Je nach Modell verfügt „Transclinic xi+“ zwischen 4 und 14 Eingänge zur Strommessung für bis zu 30 A je String.

Um eine hohe Linearität zu erzielen, erfolgt die Messung des Stringstroms mittels präziser Shunt-Widerstände. Über das offene Kommunikationsprotokoll MODBUS RTU / RS485, werden die gemessenen Strom- und Spannungsdaten übertragen.

Ergänzend zu Strom und Spannung können Anwender weitere, frei wählbare, analoge und digitale Signale kontrollieren und Meldegeräte über einen digitalen Ausgang betätigen. Über den Digitalausgang lassen sich auch aus der Ferne – etwa zu Wartungszwecken – Meldegeräte ansprechen und schalten. „Transclinic xi+“ besitzt eine Spannungsmessung bis 1.000 VDC. Gemeinsam mit den Stringströmen errechnen Anwender so auf einfache Weise die generierte Leistung der betreffenden Photovoltaikanlage.

In Serie uneingeschränkt funktionstüchtig

Das „Tansclinic xi+“ System wird im Generatoranschlusskasten von größeren Photovoltaikanlagen montiert. Alle Geräte sind
in einem breiten Temperaturbereich (-20° ... +70° C) zum sicheren Betrieb in der Stringbox ausgelegt. Zusätzlich wird noch die aktuelle Platinentemperatur erfasst – und zu den erwähnten Werten wie Spannung, Strom und Platinentemperatur sind auch weitere analoge und digitale Signale auswertbar: So lassen sich beispielsweise der Zustand des Überspannungsschutzes überwachen oder Wind und Einstrahlungssensoren auslesen. Die vorhandenen I/Os machen also zusätzliche Geräte entbehrlich.

Transclinic Geräte kommen in einer hochintegrierten Bauform auf den Markt – Anwender müssen also keine einzelnen Module aufwendig zusammenstellen. Das System beinhaltet vier Varianten: „Transclinic 4i+“ (vier Stings, je max. 30 A), „Transclinic 7i+“ (sieben Stings, je max. 20 A), „Transclinic 8i+“ (acht Stings, je max. 30 A) und „Transclinic 14i+“ (14 Stings, je max. 20 A). Die Versorgungsspannung beträgt 24 V (19 - 36 VDC). Jedes Transclinic Gerät verfügt über zwei analoge (0 ... +10 V oder 4 ... 20 mA) und zwei digitale Eingänge (0,5 V low, 15 ... 24 V high) sowie einen digitalen Ausgang (max. 30 V DC/AC / 50 mA).

Offene Standards erlauben auch die Übertragung weiterer Betriebsinformationen und die Möglichkeit für Fernwartungsaktivitäten.
Kontinuierliche Leistungsüberwachung von Photovoltaikanlagen. Detail 1: Spannungsmessung von bis zu 1.000 VDC. Zusammen mit den Stringströmen lässt sich so die generierte Leistung der Photovoltaikanlage berechnen. Detail 2: Zur Erzielung einer hohen Linearität erfolgt die Messung des Stringstroms mit präzisen Shunt-Widerständen.
Das Weidmüller „Tansclinic xi+“ System wird im Generatoranschlusskasten von größeren Photovoltaikanlagen montiert.



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Ressourceneffizienz

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