Fachverlag x-technik
search
 

Schließen

PDF


Jetzt gleitend oder rollend verfahren

: igus


Igus hat den Standard-Baukasten der Energiekettenserie E4.1 um neue Rollen-Kettenglieder erweitert. Das macht es Anwendern besonders einfach, von gleitenden Energiekettensystemen auf rollende umzusteigen.

/xtredimg/2017/Fertigungstechnik/Ausgabe200/14029/web/PM5117-1.jpg
Unkompliziert von gleitend zu rollend – neu entwickelte Igus-Kettenglieder mit Rollen in Hohlform und aus Sondermaterial reduzieren Vibrationen und erhöhen die Lebensdauer der E4.1 Energieketten.

Unkompliziert von gleitend zu rollend – neu entwickelte Igus-Kettenglieder...

Die Rollen-Kettenglieder sind komplett kompatibel mit dem gesamten Baukasten der E4.1 Serie. So lassen sich z. B. Hallenportale in der Werkzeugmaschinenindustrie einfach umrüsten, um höherer Dynamik standzuhalten und gleichzeitig bis zu 57 % Antriebsenergie einzusparen.

Auf Verfahrwegen zwischen 10 und 50 m werden Energieketten in der Regel gleitend bewegt. Die Anforderungen an die Systeme werden jedoch immer höher – so steigen Dynamik und bewegte Lasten der Systeme kontinuierlich. Wenn z. B. die Taktzahlen von Anlagen im Nachhinein erhöht und Energieketten dadurch schneller bewegt werden, können gleitende Systeme evtl. an ihre physikalischen Grenzen stoßen. „Die neu entwickelten Rollen-Kettenglieder sind homogen geteilt, die Rolle sitzt in der Mitte des Gliedes“, erklärt Michael Blaß, Prokurist e-kettensysteme bei Igus. „Dadurch besitzen alle Kettenglieder effektiv die gleiche Teilung, was für mehr Laufruhe des Systems sorgt.“ Dazu tragen auch die neu entwickelten Rollen mit Hohlform bei, die deutlich weniger Vibrationen und Geräusche entwickeln, wenn sie übereinander abrollen. Damit können Anwendungen von 6 m/s sicher und problemlos verfahren werden. Außerdem verfügen die Rollen-Kettenglieder über kleine ‚Rampen‘ vor und hinter den Rollen, wodurch harte Schläge vermieden werden, wenn das Obertrum der Ketten auf dem Untertrum abrollt. Die Rollen sind platzsparend und sicher in den Kettengliedern integriert.

Der „Alleskönner-Baukasten“ für vielfältigste Applikationen

Die neuen Rollen-Kettenglieder im E4.1 Baukasten ermöglichen es, ohne konstruktiven Umbau Anlagen von gleitenden auf rollende Energiekettensysteme
umzurüsten. So können nach wie vor die gleichen Rinnensysteme, Innenaufteilungssegmente und Anschlusselemente eingesetzt werden. Verschiedenste Größenvarianten und Bauformen sind möglich. Es werden keine Adapter-Kettenglieder benötigt. Die Rollen-Kettenglieder können auf der linken und rechten Kettenseite verbaut werden.


Zum Firmenprofil >>


Bericht in folgenden Kategorien:
Werkzeugmaschinen, Portallösungen

QR code

Special Automation aus der Cloud

cloud.JPG Immer mehr Teile der industriellen Automatisierung sollen in die Cloud verlegt werden. Nicht nur die in rapide steigenden Mengen generierten Daten, sondern neben Auswerte-, Überwachungs- und Kontrollmechanismen auch Steuerungs-, Regelungs- und sogar Safety-Algorithmen. Wozu eigentlich? Was lässt sich vernünftig in die Cloud verlegen? Was sollte man dabei beachten? Und was ist das überhaupt, die Cloud?
mehr lesen >>

Im Gespräch

/xtredimg/2017/Automation/Ausgabe195/14665/web/a_Siemens_TIA_V15.jpgIndustrial Security Appliances im digitalisierten Umfeld
Die Verschmelzung der virtuellen und realen Produktionswelt fordert ein weitreichendes Portfolio auf sämtlichen Ebenen der Automatisierungspyramide wie auch in deren Anbindung an das Internet of Things. Eine wesentliche Voraussetzung dafür spielen sichere Verbindungen vom Entwicklungs- und Produktionsfloor bis hin zu einer sicheren Datenhaltung im Netz. Siemens bietet mit seinem Digital Enterprise Portfolio die technischen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Umsetzung von Industrie 4.0 und präsentierte auf der Messe SPS IPC Drives in Nürnberg dahingehend seine jüngsten Innovationen wie auch deren sichere Realisierung. Manfred Brandstetter, Leiter der Business Unit Factory Automation bei Siemens Österreich, erläuterte dazu die Details im Gespräch mit x-technik. Von Luzia Haunschmidt, x-technik
Interview lesen >>

Newsletter abonnieren