Fachverlag x-technik
search
 

Schließen

PDF


Intelligent überwachen, effizient produzieren

: Kistler


An der diesjährigen AUTOMATICA präsentiert Kistler Produktneuheiten, die eindrucksvoll zeigen, wie vielfältig die Möglichkeiten der Vernetzung in der automatisierten Produktion bereits sind. Kistler setzt dafür die Standards.

/xtredimg/2016/Automation/Ausgabe164/10630/web/936-250_(1)_klein.jpg
Auf der AUTOMATICA 2016 präsentiert Kistler Produktneuheiten rund ums Thema „Intelligent überwachen, effizient produzieren“.

Auf der AUTOMATICA 2016 präsentiert Kistler Produktneuheiten rund ums Thema...

Gerade in stark technologiegetriebenen Branchen wie der Automobilindustrie wird die Vision von Industrie 4.0 durch die zunehmende Digitalisierung und die immer engere Vernetzung von Maschinen und Systemen bereits mit Erfolg umgesetzt. Wie vielfältig die Möglichkeiten der Vernetzung in der automatisierten Fertigung mittlerweile schon sind und welche Vorteile die erhöhte Transparenz im Produktionsprozess auch in ökonomischer Hinsicht bringt, ist jedoch nicht allen Marktteilnehmern gleichermassen bewusst. Als Anbieter von Prozessüberwachungssystemen hat sich Kistler zum Ziel gesetzt, diese hochaktuelle Thematik an der diesjährigen AUTOMATICA anhand anschaulicher Beispiele in den Mittelpunkt zu stellen. Denn ganz gleich, ob für Füge-, Umform- oder Prüfprozesse, Kistler bietet ein komplettes System, vom Sensor bis zum Auswerteeinheit, das Prozesse präzise abbilden und diese dank einer durchgängigen Bedienphilosophie weltweit einheitlich vergleichen und bewerten kann.

NC-Fügesysteme: Erneute Portfolio-Erweiterung

Mit dem NCFR-Fügemodul bietet Kistler ein neues System, das neben dem klassischen, linearen Fügeprozess auch sequenziell und sogar gleichzeitig eine kontrollierte Drehbewegung des Stössels durchführen kann. Das Modul bietet etliche Vorteile: Es verfügt über hohe Flexibilität und Dynamik und einfache Bedienung. Dank der verwendeten Servoverstärker lassen sich alle durchgeführten Verfahrbewegungen in der Montage und Produktprüfung hochpräzise regeln. Zudem können – aufgrund der möglichen Messbereichsumschaltung sämtlicher NC-Fügesysteme und der einfachen Messprogrammumschaltung – ganz unterschiedliche Bauteile auf ein und derselben Maschine hergestellt werden. Hinzu kommt, dass – dank der durchgängigen Standardisierung der Systeme – Nutzer des neuen Moduls weltweit von
einer einfachen Ersatzteilbeschaffung profitieren. Aufgrund ihrer hohen Flexibilität und wegen des geringen Energieverbrauchs unterstützen alle NC-Fügemodule die Automobil- und Zulieferindustrie dabei, die Kosten in der Serienproduktion nachhaltig zu verringern.

Robuster Sensor für höchste Genauigkeit

Auch im Bereich der Drehmomentsensorik präsentiert Kistler auf der AUTOMATICA neueste Technik in Sachen Präzision: Der Drehmomentsensor 4503B bietet zahlreiche erweiterte Funktionalitäten: Die bisher optische Drehzahl- und Winkelerfassung wurde durch eine magnetische ersetzt. Dadurch kann dieser sicher und robust in schmutzigen industriellen Umgebungen eingesetzt werden. Auch die Elektronik des Drehmomentsensors wurde optimiert. Für hochdynamische Messungen verfügt der 4503B auch über eine Grenzfrequenz von 10 Kilohertz. Anwender können diese mithilfe eines integrierten digitalen Tiefpassfilters individuell anpassen und den zweiten Messbereich bis zu einer Spreizung von 1:10 frei skalieren. Ausserdem zeichnet sich der Typ 4503B durch grosse Messbereiche von 0,2 bis 5.000 Newtonmeter sowie die integrierte Drehzahl-/Winkelerfassung bis 8192 Impulse/Umdrehung und eine High-Speed Version mit bis zu 50.000 Umdrehungen pro Minute (1 min/rpm) aus.

Neuste Generation Monitoring Systeme

Als weiteres Highlight stellt Kistler seine neuste Generation der maXYmos Monitoring-Systeme vor. Diese dienen der konsequenten, prozessintegrierten Qualitätssicherung: Anhand der Form von Messkurven kann die Qualität eines einzelnen Fertigungsschrittes, einer Baugruppe oder des gesamten Produkts überwacht und gesteuert werden. Um auch mehrstufige, d. h. hintereinander gestaffelte Prozesse messbar zu machen, wurden maXYmos TL 1.2 und maXYmos BL 2.3 jetzt in Analogie zum erfolgreichen maXYmos NC neu mit einem Sequenzer Mode ausgerüstet. Dank der integrierten Ablaufsteuerung lassen sich Prüfprozesse auch
ohne aufwändige, externe SPS-Programmierung nun abbilden. Die Programme können über die intuitive Bedienoberfläche des Touch Displays schnell und einfach eingerichtet werden. Damit lassen sich auch bei mehrstufigen Prozessen optimale Zykluszeiten bei höchster Wiederholgenauigkeit realisieren. Diese in den Prozess integrierte Kontrolle sorgt für erhöhte Transparenz beim Einsatz in Montage- und Prüfanlagen und für erhöhte Wirtschaftlichkeit in der gesamten Produktion.

Lückenlose Qualität auch am Tipp-Kick-Event

Wer am Messestand die vielfältigen Kistler Lösungen für eine vernetzte Qualitätsüberwachung auch im Hinblick auf die laufende Europameisterschaft auf Herz und Nieren prüfen möchte, findet am 21. und 22. Juni jeweils von 14 Uhr bis 15 Uhr die Gelegenheit, beim exklusiven Tipp-Kick-Event von Kistler die Abwehrstärke des weltweit begehrten Torhüter-Teams von Kistler aktiv zu testen.

Halle A6, Stand 425



Bericht in folgenden Kategorien:
Automatica, Industrie 4.0

QR code

Special Automation aus der Cloud

cloud.JPG Immer mehr Teile der industriellen Automatisierung sollen in die Cloud verlegt werden. Nicht nur die in rapide steigenden Mengen generierten Daten, sondern neben Auswerte-, Überwachungs- und Kontrollmechanismen auch Steuerungs-, Regelungs- und sogar Safety-Algorithmen. Wozu eigentlich? Was lässt sich vernünftig in die Cloud verlegen? Was sollte man dabei beachten? Und was ist das überhaupt, die Cloud?
mehr lesen >>

Im Gespräch

/xtredimg/2017/Automation/Ausgabe193/12700/web/Genesysplus_PR_.jpgNeue Maßstäbe auf dem Markt der Stromversorgungen
Industrie 4.0 und die damit einhergehende Vernetzung von Fabriken bringt auch den Markt für Laborstromversorgungen in Bewegung – es gilt nämlich auch hier, dafür die entsprechenden Produkte zu kreieren. Modular verwendbar in vielen Anwendungsszenarien, Plug & Play-Eigenschaften, kompakte Baugrößen, Skalierbarkeit und vieles mehr wünschen sich die Anwender. x-technik hat dazu bei Bernhard Kluschat, Business Development Manager bei TDK-Lambda Germany GmbH, die neuesten Entwicklungen abgefragt und brandneue Infos zur Laborstromversorgung der jüngsten Generation aus dem Hause TDK erhalten. Von Luzia Haunschmidt, x-technik
Interview lesen >>

Newsletter abonnieren