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Ganzheitliches Retrofit

: Stopa


Das Blechlager der WESTFALIA-Automotive GmbH war in die Jahre gekommen – deswegen war auch eine ganzheitliche Modernisierung der entscheidende Schritt, um das System den gestiegenen Anforderungen anzupassen.

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Nach einem Retrofit arbeitet das Blechlager von WESTFALIA-Automotive, das STOPA mit moderner Antriebstechnik, Messtechnik und einer neuen Steuerung ausgestattet hat, wieder zuverlässig und effizient.

Nach einem Retrofit arbeitet das Blechlager von WESTFALIA-Automotive, das STOPA...

Nach einem Retrofit, welche die gesamte Antriebstechnik, sämtliche Messsysteme sowie die Steuerung umfasst hat, arbeitet das 20 Jahre alte STOPA Blechlager SBLS 3000 UL der WESTFALIA-Automotive GmbH in Rheda-Wiedenbrück wieder zuverlässig.

Im Rahmen des Retrofit, das die STOPA Anlagenbau GmbH binnen drei Wochen zum Jahreswechsel 2011/2012 durchgeführt hat, sind die Gleichstrommotoren für das Hubwerk sowie für die Längs- und Gabelfahrt des stabilen und robusten Zweimast-Regalbediengerätes ausgetauscht worden. Überdies hat man frequenzgeregelte Asynchronservomotoren installiert, die sanfte, gleichmäßige Anfahrkurven und daraus resultierend eine wesentlich größere Positioniergenauigkeit garantieren.

Zudem ist das Regalbediengerät jetzt mit modernen Messsystemen ausgerüstet, die ebenfalls die Positioniergenauigkeit erhöhen. So hat STOPA die Längsfahrtpositionierung von Inkrementalgebern auf ein Absolutweg-Messsystem mit Laserlichtschranke umgebaut. In das Hubwerk hat das Unternehmen ein absolut und lastunabhängig arbeitendes, digitales Wegmesssystem inklusive Drehgebern integriert. Und an der mit einer Zieh-/Schiebeeinrichtung versehenen Lasttraverse findet man statt eines Positionierschaltwerks ein Absolutweg-Messsystem. Ferner sorgt eine Datenlichtschranke für einen verschleißfreien Datentransfer zum Regalbediengerät.

Die bisherige Anlagensteuerung Siemens S5 des gut 30 m langen und 12 m hohen Blechlagers, das in dem Fall nur aus einer Regalreihe besteht und an das fünf Laserschneidanlagen angegliedert sind, ist durch eine
S7 ersetzt worden. Ergänzend dazu hat STOPA den Profibus-DP eingeführt und die Stationssteuerungen sowie die Datenlichtschranke zum Regalbediengerät und die Drehgeber der Lasttraverse über Schnittstellen an die dezentrale Profibus-Peripherie der S7 angebunden.

Durch die von STOPA durchgeführte ganzheitliche Modernisierung kann der Betreiber nun wieder aufatmen, denn der Profit an Effizienz mit der seine Anlage nun wieder arbeitet, ist einfach unübersehbar.


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