Fachverlag x-technik
search
 

Schließen

PDF


Endress+Hauser übernimmt Imko Micromodultechnik

: Endress+Hauser


Endress+Hauser stärkt das Angebot an Qualitätsmessungen weiter. Die Firmengruppe übernimmt die Imko Micromodultechnik GmbH, einen Hersteller innovativer Systeme zur Feuchtemessung.

Die Systeme von Imko messen die Feuchte mit Hilfe der Zeitbereichs-Reflektometrie (englisch Time Domain Reflectometry, kurz TDR). Dabei gibt die Laufzeit reflektierter Radarwellen Aufschluss über die Dielektrizitätskonstante eines Materials, welche wiederum direkt von der Feuchte abhängt. „Dieses innovative Verfahren bietet große Vorzüge gegenüber anderen Technologien“, betont Andreas Mayr, Geschäftsführer der Endress+Hauser GmbH+Co. KG. „So hat die Leitfähigkeit keinen Einfluss auf die Messung. Die IMKO-Systeme arbeiten präzise, zuverlässig und wirtschaftlich.“

Heute werden die Systeme von IMKO zur Bau- und Bodenfeuchtemessung, im Umweltmonitoring sowie in verfahrenstechnischen Anwendungen eingesetzt – in der Lebensmittelindustrie, der chemischen Industrie sowie in den Life Sciences. „Wir folgen mit der Übernahme unserer Strategie, Kunden künftig vom Labor bis in den Prozess zu unterstützen“, sagt Andreas Mayr, der im Executive Board der Endress+Hauser Gruppe zugleich die Bereiche Technologie und Marketing verantwortet.

Der Sitz von Imko im baden-württembergischen Ettlingen bleibt erhalten. Die derzeit 19 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden weiter beschäftigt.


Zum Firmenprofil >>


Bericht in folgender Kategorie:
Branche aktuell

QR code

Special Automation aus der Cloud

cloud.JPG Immer mehr Teile der industriellen Automatisierung sollen in die Cloud verlegt werden. Nicht nur die in rapide steigenden Mengen generierten Daten, sondern neben Auswerte-, Überwachungs- und Kontrollmechanismen auch Steuerungs-, Regelungs- und sogar Safety-Algorithmen. Wozu eigentlich? Was lässt sich vernünftig in die Cloud verlegen? Was sollte man dabei beachten? Und was ist das überhaupt, die Cloud?
mehr lesen >>

Im Gespräch

/xtredimg/2017/Automation/Ausgabe195/14665/web/a_Siemens_TIA_V15.jpgIndustrial Security Appliances im digitalisierten Umfeld
Die Verschmelzung der virtuellen und realen Produktionswelt fordert ein weitreichendes Portfolio auf sämtlichen Ebenen der Automatisierungspyramide wie auch in deren Anbindung an das Internet of Things. Eine wesentliche Voraussetzung dafür spielen sichere Verbindungen vom Entwicklungs- und Produktionsfloor bis hin zu einer sicheren Datenhaltung im Netz. Siemens bietet mit seinem Digital Enterprise Portfolio die technischen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Umsetzung von Industrie 4.0 und präsentierte auf der Messe SPS IPC Drives in Nürnberg dahingehend seine jüngsten Innovationen wie auch deren sichere Realisierung. Manfred Brandstetter, Leiter der Business Unit Factory Automation bei Siemens Österreich, erläuterte dazu die Details im Gespräch mit x-technik. Von Luzia Haunschmidt, x-technik
Interview lesen >>

Newsletter abonnieren