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Drehzahl und Bewegungen, schnell und präzise erkennen

Mit Hilfe der Reflexion von Licht, Teile zu zählen oder Bewegungen zu erkennen ist eine altbekannte Technik, die aber auch schnell an ihre Grenzen stößt. Die Spezialisten von Optel-Thevon sprengen diese Grenzen durch ausgeklügelte Lichtleitertechnik.

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Um Teile oder Markierungen an Bauteilen zu erfassen und zu zählen, sind optische Sensoren hinsichtlich der Störeinflüsse gegenüber magnetinduktiven oder kapazitiven Systemen überlegen.

Um Teile oder Markierungen an Bauteilen zu erfassen und zu zählen, sind optische...

Um Teile oder Markierungen an Bauteilen zu erfassen und zu zählen haben hochentwickelte optische Sensoren in Bezug auf Störeinflüsse große Überlegenheit gegenüber magnetinduktiven oder kapazitiven Systemen. Licht hat den Vorteil, dass es von elektrischen und magnetischen Feldern beinahe unbeeinflusst bleibt. Auch lichtoptische Systeme stoßen oft schnell an ihre Grenzen vor allem, wenn es um die Applizierbarkeit an Versuchsobjekten geht. Die Experten des französichen Sensorhersteller Optel-Thevon, in Österreich vertreten durch Gatterbauer Messtechnik, beschäftigen sich seit Jahren mit diesem Thema und sind nun in der Lage, für fast jede Einstzmöglichkeit eine passende Lösung zu liefern.

Die Kunst liegt wohl darin, Licht in kleinsten Stärken zu erfassen und die Auswertung der daraus resultierenden Reflexionen und Reflexionsunterschiede zu beherrschen. Unterschiedliche Sensorköpfe, hochflexible Lichtleiter aus echten Glasfasern und eine ausgereifte Elektronik ergeben eine optimale Gesamtlösung.

Die Haupteinsatzbereich dieser Systeme ist wohl im Bereich des Versuchs- und Prüfstandswesens, wo das Anbringen herkömmlicher Messgeber (Reibräder, Inkrementalgeber, …) aus verschiedenen Gründen nicht möglich ist. Auch viele andere Messaufgaben, wo herkömmliche Sensoren scheitern, können lichtoptische Sensoren von Optel-Thevon zum gewünschten Erfolg führen.

Drehzahlmessung an Turbolader

Für
diese Anwendung wird der Glasfasersensor 152G8 in ein Turbinengehäuse als Drehzahlsensor so appliziert, dass das Licht an der Schaufelkante reflektiert wird. Die Elektronik wandelt diese minimale Reflektion in Rechteckimpulse (TTL), mit Anstiegs- und Abfallszeiten von 20 Nanosekunden um. Selbst bei 12 Schaufeln und einer Drehzahl von 200.000 U/min (wie bei Abgasturbolader in PKWs üblich) sind dem 152G8 noch lange keine Grenzen gesetzt.

Schlupf- und Drehschwingungsmessung

Speziell bei Messungen von Schlupf oder Drehschwingungen würde ein Anbringen von zusätzlichen Massen, von Drehzahlgeber oder Druckpunkten durch Reibräder, das System verstimmen und falsche Ergebnisse liefern. Durch Anbringen speziell entwickelter Pulsscheiben und den Einsatz des Sensors 152G7 mit den vielen Varianten an Standardlichtleitern werden solche Messungen zum Kinderspiel.

Die individuelle Anpassung des Glasfaser-Lichtleiters mit Längen bis zu 10 m erlauben dem Anwender bisher unerreichte Bereiche in schwierigem Umfeld, wie magnetische Störfelder, Hochtemperatur, Druck, Gasen und sogar in ölgefüllten oder explosionsgefährdeten Räumen zu erfassen. Selbst transparente Elemente entgehen nicht der Optik von Optel-Thevon und werden mit dem Sensor OPTL5 bis zu einer Taktfrequenz von 1 kHz detektiert.

Letztere Entwicklungen ermöglichen eine Drehzahl- oder Drehwinkelerfassung mit Trigger (OT) und Winkelmarkensignal (CDM) mit nur einem Lichtleiter. Dazu wird an der Standardpulsscheibe eine Impulsmarke grau gefärbt. Der graue Puls wird von der Auswerteelektronik erkannt und an Kanal 2 als TTL-Signal ausgegeben.
  • flag of at Gatterbauer Messtechnik
  • Fliederstraße 2
  • A-4621 Sipbachzell
  • Tel. +43 7240 8600-0
  • www.gmt.at



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