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Dezentrale Intelligenz wirkt

: Murrelektronik


Die Entwicklung von intelligenten Lösungen für dezentrale Automation ist die Kernkompetenz von Murrelektronik. Ein gutes Beispiel ist die Mission „Zero Cabinet“ – die Verlagerung der Installationstechnik von Schaltschrank ins Feld mit einem Einsparpotenzial von bis zu 30 Prozent. Konkrete Produkte sind das modulare Stromüberwachungssystem Mico Pro, das die Stromversorgung auf die konkrete Anwendung abstimmt und durch ein integriertes Potenzialverteilungskonzept die Schaltschrankverdrahtung entflechtet. Oder das Schaltnetzgerät Emparro67 Hybrid, eine neue Generation der dezentralen Stromversorgung, das die Stromversorgung aus dem Schaltschrank ins industrielle Feld auslagert.

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Mit dem Cube67 Diagnose-Gateway können Topologiefehler, Schwachstellen und Störungen frühzeitig erkannt und behoben werden.

Mit dem Cube67 Diagnose-Gateway können Topologiefehler, Schwachstellen und...

Mehr als 24.000 Kunden setzen in ihren Produktionsketten auf die von Murrelektronik entwickelten intelligenten Lösungen für dezentrale Automation. Zu den Top-Wachstumsregionen des weltweit tätigen Elektronikkonzerns zählen die zentral- und osteuropäischen Länder. Vom CEE-Headquarter in Schwechat bei Wien aus gesteuert, ist die Region ein dynamischer Wachstumsmotor, der jährlich 14 % Umsatzplus bringt und schon ein Zehntel zum gesamten Konzernumsatz von fast 260 Millionen Euro beisteuert. Und Geschäftsführer Andreas Chromy, verantwortlich für Österreich und die CEE-Region, sieht für seine Märkte auch 2017/18 eine anhaltend positive Dynamik. Vor allem die Slowakei und Ungarn, Zuwachsraten von bis zu 30 Prozent durch den boomenden Automotive-Sektor sowie die zunehmende Bedeutung des Themas Industrie 4.0 in Österreich seien ein starker Turbo für ein dynamisches Wachstum . „Wir entwickeln und produzieren hochwertige Komponenten für die elektrische und elektronische Installation von Maschinen und Anlagen, die es ermöglichen, die Wettbewerbsfähigkeit in Produktionsbetrieben wesentlich zu erhöhen“, betont er.

Industrie 4.0 als Innovationstreiber

Im Zuge der sogenannten vierten Revolution sieht Jörg Krautter, Vice President of Automation bei Murrelektronik und aktives Mitglied im „Führungskreis Industrie 4.0“ vor allem folgende Themen auf Unternehmen und deren Mitarbeiter zukommen: Smart Automation – die durchgängige Digitalisierung vom Sensor bis zur Cloud, ein smartes Energy Management mit dem Streben nach möglichst hohen Wirkungsgraden, Condition Monitoring & Diagnose sowie Smart Factory – eine flexible, intelligente evtl. robotergesteuerte Fabrik.

Murrelektronik selbst bietet seinen Industrie 4.0-Kunden bereits
heute durchgängige Lösungen von der intelligenten dezentralen Energieversorgung über die passgenaue, konfektionierte und vorgeprüfte Verbindungstechnik bis zur smarten Feldbuslösung. Damit wird ermöglicht, flexible Anlagennetzwerke zu realisieren und eine punktgenaue Diagnose des Status der Anlagen zu gewährleisten. Beim modularen Feldbussystem Cube67 beispielsweise sorgt die „on-demand“ Cloud Diagnosemöglichkeit dafür, dass Daten einfacher verfügbar sind und Fehler schneller behoben werden können.

Mit dem Cube67 Diagnose-Gateway können Topologiefehler, Schwachstellen und Störungen frühzeitig erkannt und behoben werden.


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Special Automation aus der Cloud

cloud.JPG Immer mehr Teile der industriellen Automatisierung sollen in die Cloud verlegt werden. Nicht nur die in rapide steigenden Mengen generierten Daten, sondern neben Auswerte-, Überwachungs- und Kontrollmechanismen auch Steuerungs-, Regelungs- und sogar Safety-Algorithmen. Wozu eigentlich? Was lässt sich vernünftig in die Cloud verlegen? Was sollte man dabei beachten? Und was ist das überhaupt, die Cloud?
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Im Gespräch

/xtredimg/2017/Automation/Ausgabe195/14665/web/a_Siemens_TIA_V15.jpgIndustrial Security Appliances im digitalisierten Umfeld
Die Verschmelzung der virtuellen und realen Produktionswelt fordert ein weitreichendes Portfolio auf sämtlichen Ebenen der Automatisierungspyramide wie auch in deren Anbindung an das Internet of Things. Eine wesentliche Voraussetzung dafür spielen sichere Verbindungen vom Entwicklungs- und Produktionsfloor bis hin zu einer sicheren Datenhaltung im Netz. Siemens bietet mit seinem Digital Enterprise Portfolio die technischen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Umsetzung von Industrie 4.0 und präsentierte auf der Messe SPS IPC Drives in Nürnberg dahingehend seine jüngsten Innovationen wie auch deren sichere Realisierung. Manfred Brandstetter, Leiter der Business Unit Factory Automation bei Siemens Österreich, erläuterte dazu die Details im Gespräch mit x-technik. Von Luzia Haunschmidt, x-technik
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