Fachverlag x-technik
search
 

Schließen


Dank Labyrinth dauerhaltbar gegen Schmutz und Wasser

Wie passen die Begriffe Labyrinth und Antriebswelle zusammen? Die Antwort darauf bieten die neuen Rillenkugellager CorRX und Twin-Ax für Pkw-Antriebswellen der Schaeffler-Marke FAG. Sie bieten Dauerhaltbarkeit auch unter Extrembedingungen. Der Clou der Produkte: Zwei geschickt ineinander verknüpfte Dichtringe, die es Schmutz und Wasser unmöglich machen, ins Innere des Lagers vorzudringen.

/xtredimg/2017/Automation/Ausgabe187/13575/web/000AA323.jpg
Das neue CoRX-Rillenkugellager überzeugt durch hohe Dichtigkeit und geringes Reibmoment. CoRX steht für Contamination Resistance X-life-Bearing.

Das neue CoRX-Rillenkugellager überzeugt durch hohe Dichtigkeit und geringes...

Gleich ob frontgetriebener Kleinwagen oder große Limousine, Kleintransporter oder geländegängiger SUV – Rillenkugellager finden sich an Antriebswellen vieler Fahrzeuge. Je nach Einsatzgebiet sind diese Lager oft härtesten Bedingungen ausgesetzt: Schmutz und Wasser können bis ins Innere des Lagers vordringen und Schäden verursachen. Damit machen jetzt die Antriebswellen-Lager aus dem Haus Schaeffler Schluss. CoRX und Twin-Ax heißen die neuen Rillenkugellager für Pkw-Antriebswellen, bei denen ein Labyrinth-System verhindert, dass Kontamination ins Lagerinnere vordringt. Das Besondere des Systems sind zwei speziell geformte Dichtringe.

Höchste Dichtwirkung bei geringerem Reibmoment

Gegenüber dem bekannten „Seal-Slinger+Ax“-Rillenkugellager handelt es sich bei CoRX und Twin-Ax um Kassettendichtungen. Während der Dichtring von CoRX über eine Axial- und Radialdichtung verfügt, laufen bei Twin-Ax zwei Axiallippen auf rostfreiem Edelstahl. Der äußere Dichtring ist staub- und wasserabweisend. Eine dritte Dichtlippe mit geringer Überdeckung sorgt bei beiden dafür, dass das Schmierfett im Inneren des Lagers verbleibt. Dadurch konnte auch der Verschleißschutz nochmal verbessert werden. Dank der Optimierung des Dichtlippenkontakts ließ sich zudem das Reibmoment im Lager minimieren. Damit ist das Bauteil auch ideal für den Einbau in Antriebswellen mit hoher Drehzahl. Die Anwendungsmöglichkeiten von CoRX und Twin-Ax sind vielfältig: Sie können sowohl als Kardanwellenlager als auch Seitenwellenlager eingebaut werden und bedürfen
– je nach Kundenwunsch – keiner weiteren zusätzlich verbauten Dichtungen.

Passgenaue Komponenten aus einer Hand

Seit Jahrzehnten liefert Schaeffler maßgeschneiderte Lösungen für den gesamten Antriebsstrang. Rillenkugellager der Schaeffler-Marke FAG sind dabei die perfekte Antwort auf die Anforderungen in puncto niedrigem Reibmoment, höchster Dichtwirkung und maximaler Robustheit gegen Verkippung. Ein weiteres Beispiel dafür ist das etablierte Single Contact“-Lager. Dies läuft wegen seines optimierten Kontakts zwischen Innen- und Außenring besonders reibungsarm und lässt sich ideal als Kardanwellenstützlager oder Seitenwellenlager in den Antriebsstrang integrieren. Eine Alternative dafür ist das 2-Point-Contact-Lager. Dies haben die Schaeffler-Ingenieure im Hinblick auf maximalen Schutz gegen Verkippung entwickelt. Ergänzt wird das Schaeffler-Produktportfolio durch die Seal-Slinger-Lager. Ausgerüstet mit zwei Dichtringen ist ihre Dichtwirkung signifikant erhöht. Das neue Seal-Slinger+Ax-Lager mit den labyrinthartig geformten Dichtringen markiert ab sofort die Spitze der umfangreiche Produktfamilie.
Das neue CoRX-Rillenkugellager überzeugt durch hohe Dichtigkeit und geringes Reibmoment. CoRX steht für Contamination Resistance X-life-Bearing.
Durch das innovative Labyrinth-System haben Schmutz und Wasser keine Chance, ins Innere des Rillenkugellagers vorzudringen.


Zum Firmenprofil >>


Bericht in folgender Kategorie:
Kugellager

QR code

Special Automation aus der Cloud

cloud.JPG Immer mehr Teile der industriellen Automatisierung sollen in die Cloud verlegt werden. Nicht nur die in rapide steigenden Mengen generierten Daten, sondern neben Auswerte-, Überwachungs- und Kontrollmechanismen auch Steuerungs-, Regelungs- und sogar Safety-Algorithmen. Wozu eigentlich? Was lässt sich vernünftig in die Cloud verlegen? Was sollte man dabei beachten? Und was ist das überhaupt, die Cloud?
mehr lesen >>

Im Gespräch

/xtredimg/2017/Automation/Ausgabe193/12700/web/Genesysplus_PR_.jpgNeue Maßstäbe auf dem Markt der Stromversorgungen
Industrie 4.0 und die damit einhergehende Vernetzung von Fabriken bringt auch den Markt für Laborstromversorgungen in Bewegung – es gilt nämlich auch hier, dafür die entsprechenden Produkte zu kreieren. Modular verwendbar in vielen Anwendungsszenarien, Plug & Play-Eigenschaften, kompakte Baugrößen, Skalierbarkeit und vieles mehr wünschen sich die Anwender. x-technik hat dazu bei Bernhard Kluschat, Business Development Manager bei TDK-Lambda Germany GmbH, die neuesten Entwicklungen abgefragt und brandneue Infos zur Laborstromversorgung der jüngsten Generation aus dem Hause TDK erhalten. Von Luzia Haunschmidt, x-technik
Interview lesen >>

Newsletter abonnieren