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Balance-Akt: Zeit, Kosten, Qualität

: EPLAN


Hochwertige Produkte, geringer Zeitaufwand, niedrige Kosten: Jeder dieser Faktoren sollte sein Optimum erreichen, doch gleichzeitig müssen die Aspekte zueinander ausbalanciert sein. Im Engineering liegt die passende Lösung in einer disziplinübergreifenden mechatronischen Arbeitsweise. Für die damit verbundene Neuorganisation der Prozesse ist eine ganzheitliche Beratung entscheidend. Das Eplan-Consulting unterstützt Kunden durch gezielte Beratung, Standardisierung und entsprechenden Software-Lösungen.

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Standards werden in einem mechatronischen bzw. funktionalen Baukasten abgebildet, um daraus über eine automatische Generierung per Knopfdruck projektspezifische Dokumente zu generieren.

Standards werden in einem mechatronischen bzw. funktionalen Baukasten abgebildet,...

Für einen hohen Grad an Wiederverwendung im Engineering reicht es heute nicht mehr aus, Abteilungen oder Disziplinen einzeln zu betrachten. Die Standardisierung muss heute auf funktionaler Ebene und damit disziplin- und abteilungsübergreifend erfolgen. Dieser Prozess, der in der Automatisierung mündet, führt zur Definition von Komponenten und Produkten mit ihren konkreten Ausprägungen und Leistungsmerkmalen sowie von Varianten und Optionen.
Vor diesem Hintergrund zeigt sich die ganzheitliche Umsetzungskompetenz von Eplan: Der Lösungsanbieter vermittelt eine generische Methodik im Engineering, die unternehmensspezifisch angepasst wird. Dabei endet das Angebot nicht bei Consulting, Training und Methodik. Über das Eplan Engineering Center (EEC) wird auf Basis des funktionalen Engineerings die Standardisierung baukastenbasiert umgesetzt – inklusive der automatischen Konfiguration und Generierung von Projektunterlagen.

Umdenken gefordert

Der neue, funktionale Ansatz erfordert ein Umdenken und eine Neuorganisation im Unternehmen. Lösungsanbieter Eplan bietet hiezu kompetente Prozessberatung, die zwei wesentliche Elemente beinhaltet. Zunächst leiten und unterstützen Eplan-Consultants den Kunden beim Aufbau von funktionalen Standards und deren Abbildung in einem Baukasten. Dies ist ein intensiver Prozess – trifft man doch häufig auf etablierte Produktstrukturen und Arbeitsweisen. Ebenso müssen die beteiligten Personen die Sichtweise ändern: von einer rein komponentenorientierten Sicht auf eine abstrakte
funktionale Sicht. Im zweiten Schritt werden die erstellten Standards in einem mechatronischen bzw. funktionalen Baukasten abgebildet, um daraus über eine automatische Generierung per Knopfdruck die projekt- und disziplinspezifischen Dokumente zu erzeugen.

Schrittweise Umsetzung

Einführungsprozesse sind immer auch Veränderungsprozesse. Technisch gilt es zunächst, das EEC in eine bestehende IT-Infrastruktur harmonisch einzubetten. Auch organisatorisch gibt es eine neue Rollenverteilung: Ab sofort unterscheidet man zwischen Baukastenentwickler und Konfigurierer. Während der Konfigurierer in einem geführten Dialog Unterlagen automatisiert erzeugt, kümmert sich der Baukastenentwickler um die strategische Arbeit – den Aufbau und die Pflege der Baukästen. Nach grundlegender, funktionaler Strukturierung und Zieldefinition lässt sich mit einer Keimzelle klein beginnen und später in die Breite gehen. Diese Vorgehensweise ist deshalb sehr praktikabel, weil sie mit überschaubaren Kosten und Ressourcen auskommt und zu schnellen Ergebnissen und klaren Kosteneinsparungen führt.

Know-how sichern

Im kombinierten Mix aus Systemen und Beratung erzielen Unternehmen eine im besten mechatronischen Sinn ganzheitliche Prozessoptimierung. Damit entsteht zugleich ein neuer Hebel zur Sicherung von Know-how. Stichwort demografischer Wandel: In Zukunft müssen Unternehmen mit weniger Fachleuten noch bessere Ergebnisse erzielen. Deshalb ist es schon heute wichtig, die Weichen in Richtung automatisiertes Engineering zu stellen.

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Ressourceneffizienz

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